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auf unseren Gesundheitsseiten!
Bei uns finden Sie qualifizierte Mitarbeiterinnen mit den Schwerpunkten:
Homöopathie – Aromatherapie – Mikronährstoffe – dermatologische Hautpflege - Kompressionsstrümpfe – Diabetes – Asthma – Lebensmittelallergien – Gesundheitsanalysen.Ein hartes Frühjahr für Heuschnupfen-Geplagte
Der lange Winter hat für Pollenallergiker sein Gutes: durch ihn hat sich der Beginn der Pollensaison auf Anfang März verschoben – oft blühen die ersten Bäume schon rund einen Monat früher. Doch dafür fällt heuer die Baumpollenbelastung nach Angaben der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst umso höher aus. Kommen Sie zu uns in die Apotheke – wir zeigen Ihnen, wie Sie trotzdem Schnupfnase, Niesreiz und tränenden Augen vorbeugen können. Die Pollenproduktion früh blühender Bäume, vor allem der Birke, unterliegt einem Zwei-Jahres-Rhythmus. Letztes Jahr war ein „Regenerationsjahr“ für die Bäume, in dem sie nur wenig Pollen streuten – dieses Jahr ist ein „Mastjahr“, in dem Pollenallergiker mit besonders viel Allergenen rechnen müssen. Nach Bäumen wie Hasel, Erle und Birke folgen später die Blütezeiten von Gräsern, Getreidearten und Kräutern.
Bei Allergikern zeigen sich dann Symptome wie Fließschnupfen, Niesreiz und juckende, tränende Augen. Außerdem leiden viele zusätzlich unter Müdigkeit, Gereiztheit und Konzentrationsstörungen. Da etwa 40 Prozent aller Heuschnupfenkranken später Asthma bekommen, sollte eine Pollenallergie in jedem Fall so früh wie möglich behandelt werden.
Dazu stehen verschiedene Mittel zur Verfügung: Zur Akutbehandlung werden abschwellende Nasensprays oder Augentropfen verwendet. Dabei wirken Kortisonpräparate besonders schnell; sie bekämpfen die Entzündung und unterdrücken so die Symptome der Allergie. Längerfristig
helfen Medikamente zum Einnehmen. Auch homöopathische Mittel werden zur Linderung von Heuschnupfen-Symptomen eingesetzt. Dauerhafte Besserung kann eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) bringen, die der Arzt durchführt. Dabei wird der Körper langsam an das Allergen gewöhnt, indem es der Arzt über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig per Spritze verabreicht. Inzwischen gibt es für viele Allergene auch die Möglichkeit, die Hyposensibilisierung mit Tabletten oder Tropfen durchzuführen – ohne „Pieksen“.
Kurzüberblick: Welche Arzneimittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke?
- Arzneimittel zum Einnehmen (Antihistaminika) mit den Wirkstoffen Cetirizin bzw. Loratadin.
- Nasensprays und Augentropfen:
- mit dem Wirkstoff Cromoglicinsäure. Bitte beachten Sie: Es handelt sich hierbei nicht um ein Akutmedikament. Die Behandlung sollte bereits zwei Wochen vor dem voraussichtlichen Beginn des Pollenflugs einsetzen.
- mit dem Wirkstoff Azelastin oder Levocabastin zur Anwendung bei Bedarf.
- Spezielle Nasensalben zur Anwendung bei Bedarf. Diese werden oft als Anti-Allergie-Salben bezeichnet und stellen eine physikalische Barriere für eingeatmete Allergene dar. Dadurch wird der Kontakt der Allergene mit der Nasenschleimhaut verringert.
- Homöopathische Mittel. Indisches Lungenkraut (Adhatoda vasica) lindert allergischen Schnupfen, Tränenfluss und Schleimhautreizungen der Atemwege und der Lunge. Galphimia glauca hilft bei Bindehautentzündung, Niesattacken und Atemnot, Luffa operculata bei Kopfschmerzen, Arundo mauritanica bei starkem Juckreiz in Nase und Rachen. Homöopathische Mittel sollten jedoch dem jeweiligen individuellen „Konstitutionstyp“ angepasst werden – lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten!
Als Ihr Apotheker empfehle ich: Lassen Sie Heuschnupfen vom Arzt behandeln. Zu den Medikamenten beraten wir Sie anschließend gerne ausführlich in unserer Apotheke.Stecken Sie uns in die Tasche: Die Reiseapotheke
Erholung und Spaß – das erwarten sich die meisten vom lang ersehnten Urlaub. Doch kein Reiseziel ist ganz ohne Gefahren: Vor allem bei Fernreisen lauern unbekannte Erreger und Infektionen. Für einen unbeschwerten Urlaub helfen gute Vorbereitung und eine individuell zusammengestellte Reiseapotheke. Gerne beraten wir Sie dazu – natürlich unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse.
Unangenehme Urlaubsandenken: Impfungen schützen
Bei Reisen in ferne Länder muss man mit fremden, gefährlichen Erregern rechnen. Besonders an tropischen Urlaubszielen ist eine gute medizinische Grundversorgung wichtig. Informieren Sie sich rechtzeitig über die empfohlenen Reiseimpfungen und stellen Sie sich mithilfe Ihres Hausarztes und Ihres Apothekers eine individuelle Reiseapotheke zusammen. Die Impfungen sollten mindestens zwei Wochen vor Urlaubsbeginn abgeschlossen sein.
Mehr zur Reisevorbereitung.
Auf der Website des Auswärtigen Amts finden Sie stets aktualisierte Empfehlungen zum Impfschutz für Ihr Reiseland.
Tückisch: Mücken als Krankheitsüberträger
Viele gefährliche Krankheiten werden von Mücken übertragen. In Gebieten, in denen Dengue-Fieber, Malaria oder Chikungunja-Fieber verbreitet sind, helfen sogenannte Repellentien, die Mücken zu vertreiben. Die darin enthaltenen Geruchsstoffe sind aus Pflanzen gewonnene ätherische Öle oder chemische Substanzen. Wie die Stiftung Warentest festgestellt hat, bieten nur chemische Repellentien in Risikogebieten ausreichenden Schutz vor den – zum Teil auch tagaktiven – Plagegeistern. Trotzdem sollte der Großteil des Körpers von lockerer Kleidung bedeckt sein, abends ganz besonders auch die Füße. Nachts schützen Moskitonetze, die zusätzlich mit Mückenschutzmittel imprägniert sind.
Mehr zum Insektenschutz.
Oft unterschätzt: ReisedurchfallWährend sich nur einer von 100.000 Reisenden mit der gefürchteten Malaria infiziert, bekommt nach Angaben des Robert Koch Instituts jeder Dritte eine Durchfallerkrankung. Das ist häufig mit erheblichem Flüssigkeitsverlust verbunden, der besonders bei älteren Menschen oder Kindern lebensgefährlich sein kann. Durchfallerkrankungen werden ausgelöst durch Bakterien, Viren oder Parasiten und treten hauptsächlich in Ländern mit niedrigem Hygienestandard auf. Deshalb ist dort häufiges Händewaschen mit desinfizierenden Waschlotionen ratsam. Meiden Sie außerdem ungekochte Speisen und verwenden Sie nur Wasser aus dem Supermarkt – auch zum Zähneputzen.
Haben Sie trotzdem Reisedurchfall bekommen, gilt es zunächst, die verlorene Flüssigkeit zu ersetzen. Neben Softdrinks kombiniert mit kohlenhydratreicher Kost helfen orale Rehydratationslösungen aus der Apotheke. Sie ersetzen auch Elektrolyte, die mit dem Durchfall ausgeschwemmt wurden. Zum Stopp des Durchfalls tragen Kohlepräparate bei, die die Flüssigkeit im Stuhl binden. Antibiotika helfen bei Durchfällen nur, wenn sie an den Erreger angepasst sind. Dazu beraten wir Sie gerne. Gegen Reisedurchfall gibt es außerdem eine wirksame Impfung, die zur Prävention bei Reisen in Risikogebiete empfehlenswert ist.
Mehr zum Reisedurchfall. Neben den genannten Mitteln gegen Sonnenbrand, Durchfall und zum Mücken- und Zeckenschutz gehören in die Reiseapotheke auch alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen oder oft benötigen. Wunddesinfektionsmittel, Schmerzmittel, Pflaster und Blasenpflaster, Verbandsmaterial und ein digitales Fieberthermometer sind außerdem wichtig. Je nach Reiseland und Reiseart kommen weitere Arzneimittel hinzu.
Über die individuelle Zusammenstellung der Reiseapotheke sowie über optimalen Sonnen- und Insektenschutz informieren wir Sie gerne in unserer Apotheke.